Irgendwie ist es ja kein Wunder, dass es in Deutschland nicht läuft, oder? Die ganzen wachsenden Schulden – woher kommt denn das alles? Nicht wenige (auch nicht wenige PolitikerInnen) haben da schnell die Antwort parat: Die “Faulen” müssen es sein, die, die nicht arbeiten wollen, die, die uns ständig auf der Tasche liegen und nur fett Kohle vom Staat kassieren. Ja, und die AusländerInnen – sowieso!
Ich könnte das alles viel weiter detaillieren – erspare mir das aber, weil ich sonst nur wütend werde. Sowas “hirnverbranntes” geistert nahezu täglich durch Politik & Medien. Aktuell trifft’s gerade wieder die Hartz IV-EmpfängerInnen: Brauchen die überhaupt Internet? Und überhaupt: 45 m²-Wohnungen für eineN HartzIV-lerIn – das ist ja völlig überdimensioniert; da reichen 25 m² auch! – Und weil in der asozial-konservativen Regierung viele so denken, überlegt man jetzt, dass man den Kommunen freistellt, welche Mietkosten für Hartz-IV-BezieherInnen sie noch übernehmen. Da kann man schließlich kräftig sparen! Mehr…
Endlich finde ich mal wieder Zeit und Muße, um von meinem Berlin-Trip im März zur Frühjahrstagung des “Regionalen Aufbruchs” zu berichten. Es gäbe dazu soviel zu sagen, das kann ich hier gar nicht alles abhandeln. An diesem Wochenende habe ich viele kreative Köpfe kennengelernt, spannende gesellschaftspolitische Diskussionen und Gespräche geführt und den Eindruck gewonnen, dass es viele wirklich gute, regionale Initiativen gibt, die das Ziel haben, innerhalb einer globalisierten Welt immer mehr “kleinere Einheiten” zu schaffen, die überschaubarer, leichter beherrschbar und dadurch auch robuster gegen “globale, zwangsläufige” Einflüsse sind. Dezentrale Energiekonzepte oder kommunale Wasser- und Abwasserwirtschaft sind dabei nur zwei exemplarische Schlagworte. Mehr…
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er Gesprächskreis Regionaler Aufbruch versteht sich als Initiative politischer Willensbildung und Impuls zu einer neuen politischen Bewegung, die diese Ziele durchsetzen will. Jedes Jahr finden dazu mehrere Tagungen in Berlin statt. Es geht darum, preisgegebene – am Menschen und an der Natur orientierte – Grundsätze wieder in den Mittelpunkt stellen:
- Vorrang der Arbeit vor dem Kapital
- Vorrang des Gemeinwohl vor dem Eigennutz
- Vorrang des Regionalen vor dem Globalen
- Vorrang von Kooperation vor Konkurrenz
- Vorrang der kleineren Gemeinschaften vor den anonymen Strukturen
- Vorrang von Nachhaltigkeit vor Profitorientierung.
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Der Rottaler (mitunter auch die Rottalerin) im Allgemeinen ist ein sehr direkter Mensch, der kaum mit seiner Meinung hinter dem Berg hält. Und so habe ich heute schon ein wenig schmunzeln müssen, als ich in der Zeitung las, dass ein 51-jähriger Handwerker vom Amtsgericht Eggenfelden wegen Beleidigung eines Finanzbeamten zu einer Geldstrafe von 225 Euro verurteilt wurde. Mehr…
So, dann wieder-eröffne ich hier meinen privaten Blog mit dem festen Vorsatz, künftig öfter zu schreiben als bisher. Es gibt ja so viele Dinge zur Zeit, die geradezu danach schreien, kommentiert und diskutiert zu werden. Eines gleich vorweg: Dieses Blog wird definitiv parteiisch sein. Es wird Partei ergreifen für einen Gesellschaftsentwurf von links, es wird Partei ergreifen für mehr Gerechtigkeit in diesem Land und auf dieser Welt und es wird Partei ergreifen gegen reaktionäre und ignorante Tendenzen in Politik und Gesellschaft. Mehr…
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